Giessener Anzeiger vom 9.1.2017

Foto-Gi-Anz-2017-01-09-Ausbildung Tagesmutter 

Kostenlose Ausbildung zur Tagesmutter

BUSECK (red).  Wer sich für eine verantwortungsvolle und qualifizierte Tätigkeit in der Betreuung von Kindern interessiert, ist im Landkreis Gießen gern gesehen: Die Katholische Familienbildungsstätte in Buseck bietet im Auftrag des Landkreises eine kostenfreie Ausbildung zur Kindertagespflegeperson an. Absolventinnen und Absolventen können dann bis zu fünf Kinder betreuen und sich als Tagesmutter oder -vater selbstständig machen. Das nächste Grundqualifizierungsseminar für Tagesmütter und -väter startet am 11. März. Anmelden sollte man sich aber schon jetzt.

Weiterlesen:  Gießener Anzeiger, 9.1.2017 “Kostenlose Ausbildung zur Tagesmutter”

Giessener Anzeiger vom 24.12.2016

Die medizinische Versorgung des elternlosen Kindes ist gewährleistet. Hier kommen die "Kuscheltanten" ins Spiel. Symbofot: dpa

Die medizinische Versorgung des elternlosen Kindes ist gewährleistet. Hier kommen die “Kuscheltanten” ins Spiel. Symbofot: dpa

 

“Kuscheltante Brita Ratzel aus Gießen kümmert sich um elternloses Baby”

Von Harun Atmaca

GIESSEN – Im Herbst dieses Jahres wird im Uni-Klinikum ein Junge geboren. Die Eltern wollen das Kind nicht und geben es zur Adoption frei. Ein schlimmes Schicksal für das Kind? Ja, könnte man meinen. Aber zum Glück gibt es Menschen, die sich engagieren, in ihrem Beruf oder ehrenamtlich, damit es solchen Kindern gut ergeht. Ärzte, Pflegekräfte, Jugendämter und Kuscheltanten arbeiten eng zusammen. Moment, Kuscheltanten? So wurden die ehrenamtlichen Helferinnen liebevoll auf der Station “Moro” der Kinderklinik genannt, die den Säugling in den Wochen nach seiner Geburt besuchten, um mit ihm – ja, eben zu kuscheln.

Weiterlesen:  Gießener Anzeiger, 24.12.2016 “Kuscheltante ……kümmert sich um elternloses Baby”

 

Giessener Anzeiger vom 22.12.2016

Spendenübergabe-Hallo-Welt-Bürgerstiftung-Foto-von-MA-KarstadtHilfe für die Kleinsten

Der Baum der Weihnachtsaktion von Karstadt war bestückt mit kleinen Geschenken für Babys. Kunden konnten im Laufe der Aktion die Päckchen kaufen und mit persönlichem Gruß versehen als Spende für die Initiative „Hallo-Welt“ an der Servicekasse von Karstadt abgegeben. Filialgeschäftsführer Lothar Schmidt übergab nun die so gespendeten Päckchen und Pakete an die Koordinatorin von „Hallo Welt“, Dr. Susanne Gastmann. Auch die Vertreter des Vorstandes der Bürgerstiftung Mittelhessen, die „Hallo Welt“ maßgeblich fördert, zeigten sich hocherfreut bei der Übergabe. Die Gaben werden in den nächsten Wochen und Monaten von den ehrenamtlichen Hallo-Welt-Botschaftern an Familien verschenkt, in denen ein Baby geboren wurde. “Hallo Welt” ist ein Angebot für alle Mütter und Väter von Neugeborenen in der Stadt und im Landkreis Gießen, unabhängig von ihrer gesellschaftlichen, ethnischen oder religiösen Herkunft. Familien können mit der Koordinationsstelle “Hallo-Welt” einen Besuchstermin vereinbaren. (red)/Foto: Karstadt

 

 

Giessener Allgemeine vom 22.12.2016

Zwei Kuscheltanten für Baby Felix

Sterne für Babx Felix. Hallo Welt. Kinderklinik. Dr. Ehrhardt. kuscheltante brita ratzel Foto: schepp

Sterne für Babx Felix. Hallo Welt. Kinderklinik. Dr. Ehrhardt. kuscheltante brita ratzel
Foto: schepp

Gießen (cg). Als das Baby auf die Welt kam, wollte niemand es haben. Dass Felix dennoch einen glücklichen Start ins Leben hatte und nun sogar in eine wunderbare Familie ziehen kann, ist vielen engagierten Menschen zu verdanken: Ärzten, Krankenschwestern, dem Jugendamt und seinen beiden »Kuscheltanten«.

 

 

Das kleine, warme Bündel schlummerte in ihren Armen, und manchmal kam es Brita Ratzel so vor, als husche ein Lächeln über sein Gesichtchen. Für die ehrenamtliche Botschafterin von »Hallo Welt« war es anfangs ungewohnt, diesen zerbrechlichen Winzling zu halten, denn die Zeit der »Brutpflege« mit dem eigenen Kind liegt schon lange zurück. Aber schon nach kurzer Zeit war Felix ihr vertraut, sie erzählte ihm etwas und sang ihm Lieder vor. Dass das Baby sich irgendwann an »Weißt Du, wie viel Sternlein stehen?« erinnern wird, ist mehr als unwahrscheinlich. Aber darum geht es nicht. Das Kind, das aufgrund eines medizinischen Problems von seinen Eltern abgelehnt und noch im Krankenhaus zur Adoption freigegeben wurde, hat dank Ratzel und den anderen Helfern die Wärme und Zuwendung erfahren, die ein kleiner Mensch braucht.

Das war auch die Idee von Oberarzt Dr. Harald Ehrhardt und seinem Team von der Station Moro der UKGM-Kinderklinik. Die medizinische Versorgung des Säuglings war sichergestellt, aber das ausführliche Kuscheln und Liebkosen, das normalerweise die Eltern übernehmen, fehlte. Die Krankenschwestern kümmerten sich liebevoll um den kleinen Patienten, doch konnten sie nicht so viel Zeit mit ihm verbringen, wie wünschenswert gewesen wäre. Und deshalb kam »Hallo Welt« ins Spiel. Die ehrenamtlichen Botschafterinnen besuchen normalerweise Familien zu Hause, im Falle von Baby Felix kamen sie jedoch in die Klinik. Fünf Wochen lang gingen Ratzel (hauptamtlich Geschäftsführerin von Eltern helfen Eltern) und eine Kollegin täglich ins Krankenhaus. Ihren Namen hatten sie bald weg: »Kuscheltanten«. »Warum auch nicht? Das trifft es ja«, sagt Ratzel und lacht.

Weiterlesen : “Zwei Kuscheltanten für Baby Felix” , Gi. Allgemeine 22.12.2016

 

 

 

Giessener Anzeiger vom 02.11.2016

 

Neue Matte

Übergabe-Weichbodenmatte-2 Zwanzig Jahre hatte die “Dicke Matte” im Kindergruppenraum des Vereins “Eltern helfen Eltern” zum Spielen und Toben eingeladen. Völlig verschlissen wurde sie nun gegen eine neue Weichbodenmatte ausgetauscht. Gefördert wurde der Kauf durch die “Stiftung Anstoß” mit 500 Euro. Insgesamt kostet die Matte 650 Euro. Bei der offiziellen Übergabe besuchte Regine Leithäuser vom Stiftungs-Vorstand die Einrichtung. “Wir freuen uns, wenn wir helfen können”. Bei der Einweihung frühstückten gerade Eltern mit ihren Kindern. Von “Eltern helfen Eltern” waren die Geschäftsführerin Brita Ratzel, die stellvertretende Vorsitzende Sina Steuernagel und Team-Mitglied Sarah Steinhagen anwesende. “Aus unserem normalen Etat hätten wir die Matte nicht bezahlen können und sind daher wirklich dankbar für die Unterstützung”, so Ratzel. (alg)/Foto:Salg

Download: pdf Gi.Anzeiger vom 2.11.2016: Artikel Mattenübergabe Gissener Anzeiger 02-11-16

 

 

Giessener Anzeiger vom 20.09.2016

22-jähriger Psychologie-Student hat am Kinder- und Jugendtelefon
offenes Ohr

Telefon2Von Freya Altmüller
GIESSEN – “Viele stellen sich unter der Arbeit etwas anderes vor, als es ist”, erklärt Kristina Lehfeldt, Leiterin des Kinder- und Jugendtelefons beim Trägerverein Eltern helfen Eltern. “Sie wollen Jugendlichen helfen, denen es schlecht geht.” Bei 60 Prozent der Anrufe handelt es sich jedoch um sogenannte alternative Kontaktversuche, erklärt Lehfeldt. Früher, als “Deutschland sucht den Superstar” noch neu gewesen sei, hätten oft Kinder angerufen, die ihr am Telefon vorsangen. Sie musste dann bewerten, ob sie sich bewerben können oder sagen, wer am anderen Ende der Leitung der beste Sänger war.

“Wir wollen der Ansprechpartner der Kinder und Jugendlichen sein”, so die Beraterin. Deshalb sei es wichtig, die Anrufer in allen Belangen ernst zu nehmen. “Wenn die Kinder dann wirklich mal ein Problem haben, erinnern sie sich, da war jemand, der mich ernst genommen hat. “Wenn eine Elfjährige erzähle, sie sei schwanger, sei erst einmal egal, ob sie tatsächlich schwanger sei, weil das Thema sie offensichtlich beschäftige. Deshalb sei es im Zweifel auch bei erfundenen Geschichten gut, darüber zu reden…. Lesen Sie den Zeitungsartikel weiter unter:

Giessener Anzeiger vom 20.09.2016

 

02.08.2016: Gießener Allgemeine Zeitung

Anonymität ist unser höchstes Gut

KJTkleinKinder- und Jugendtelefon in Ferien stark gefragt
Einsamkeit, Gedanken über Selbstmord, sexueller Missbrauch: Das Kinder- und Jugendtelefon klingelt ohne Unterbrechung. In Gießen arbeiten 30 Ehrenamtliche für die »Nummer gegen Kummer«. Ratschläge oder gar Lösungen geben sie den Anrufern allerdings nicht.

Gießen (srs). Irgendwo in Gießen: In einem schlicht eingerichteten Büro stehen ein Schreibtisch und ein Stuhl. Nahezu pausenlos schellt ein Telefon. Ein Ehrenamtlicher nimmt den Hörer ab. Am anderen Ende melden sich Jugendliche. Weinend traut sich ein Junge zum ersten Mal, von einem sexuellen Missbrauch zu berichten. Eine Anruferin weiß nicht mehr weiter, wie sie ihre Essstörung überwinden kann. Dann kündigt ein Mädchen am Telefon an, sich das Leben nehmen zu wollen. Über 1 700 Gespräche führten die Gießener Berater der »Nummer gegen Kummer« im vergangenen Jahr… Lesen Sie den Zeitungsartikel weiter unter:

Giessener Allgemeine Zeitung vom 02.08.2016