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Margarete Profke (rechts), Leiterin des Kinder- und Jugendtelefons,
mit Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann und Heidi Rawer,
Gründerin des KJT Gießen

Das interessierte Auditorium während der Jubiläumsfeier

M. Profke (Leiterin KJT); Fr. A. Greilich (FDP),
H-P. Haumann (CDU), T. Schäfer-Gümbel (SPD),
M. Spangenberg (von links)

Schüler der Max-Weber-Schule überreichen dem KJT
zwei Moderationskoffer als Spende

Der Moderationskoffer !

Mitglieder des Kinderensemble des JuKS bei
dem Stück "Die dumme Augustine"

Die Leiterin des KJT überreicht den Kindern des Kindertheaters
Blumen als Dankeschön.

Margarete Profke, Leiterin des Kinder- und Jugendtelefons
Gießen, erhält als Dankeschön Blumen von einer Mitarbeiterin
des KJT und von Annette Tegethoff, Vorsitzende von Eltern
helfen Eltern e.V.
Rückblick - 25 Jahre Kinder- und Jugendtelefon in Gießen
1979
Am 12. Februar Gründung des Kinder- Sorgentelefon im Verein Eltern helfen Eltern (gegründet 1978). Die Beratungszeiten sind Mo, Mi + Fr von 14-17 Uhr, erreichbar unter der Nummer (0641)-45520.
1980
Inzwischen wird von vier Mitarbeiterinnen eine „nahezu-Rund-um-die-Uhr-Beratung“ angeboten, vermutlich einzigartig im ganzen Bundesgebiet.
1981
Gründung der bundesweiten Dachorganisation der Kinder- und Jugendtelefone (BAG)
1982
Eine Dipl.-Pädagogin und Honorarkraft wird für Supervision und Koordination eingestellt.
1989
Das Sorgentelefon wird bundesweit in Kinder- und Jugendtelefon (KJT) „Die Nummer gegen Kummer“ umbenannt. Nun erreicht man uns unter der Nummer (0641)-33445
1990
Besetzungszeiten montags bis freitags 14-17 Uhr sind jetzt bundesweit verbindlich. Knapp 400 Gespräche. Wir werden Mitglied in der Bundesorganisation der Kinder- und Jugendtelefone (BAG).
1991
Umzug mit dem Trägerverein in neue Räume. Das KJT bietet donnerstags von 19-22 Uhr zusätzliche Beratungszeiten an. Die Anrufe steigen auf 500 jährlich.
1992
Der Trägerverein kämpft aus finanziellen Gründen ums Überleben. Die Stadt Gießen und der Landkreis springen teilweise ein. Das Kinder- und Jugendtelefon wird bundeseinheitlich auf eine zeittaktbefreite Sonderrufnummer umgestellt, (0641)-11103. Die Beratungszeiten sind nun Mo – Fr von 15-19 Uhr.
1997
Bundesweit wird für alle KJT die kostenlose einheitliche Nummer 0800-111 0 333 eingeführt. Nach C+A übernimmt nun die Deutsche Telekom das Sponsering für „die Nummer gegen Kummer“. Wir verteilen an rund 500 Schulen in unserem Einzugsbereich Plakate, Stundenpläne, Lesezeichen usw.
2000
Die sechs KJT in Hessen schließen sich zu der LandesArbeitsGemeinschaft (LAG) zusammen. Zum/zur ehrenamtlichen Berater/in lassen sich in unserem Kurs ausbilden: ein Lehramtsstudent, zwei Medizin-, drei PädagogikstudentInnen, eine Sozialarbeiterin, zwei Erziehungswissenschaftlerinnen in Ausbildung, sowie eine Erzieherin im Praktikum, zwei Krankenschwestern und eine Diplom Pädagogin.
2001
Unser kurzer Spot wird weiterhin kostenlos in einigen Kinos zur KJT-Werbung gezeigt. Beim KJT Gießen werden zusätzliche Beratungszeiten angeboten. Man erreicht uns montags – freitags von 14.30 – 19.30 Uhr. Auch Handyanrufe sind jetzt kostenfrei. Sie werden bundesweit zu der nächsten freien KJT-Leitung geschaltet. Allein in Gießen nehmen wir 11.700 Anrufe entgegen.
2002
15 Graffiti-Künstler gestalten die 240 m² große Wandfläche einer Fußgängerunterführung in der Gießener Innenstadt für das Kinder- und Jugendtelefon. Das Kunstwerk ist nicht nur bei der Einweihungsfeier ein vielbeachteter Hingucker.
2003
In Fulda wird das siebte Kinder- und Jugendtelefon in Hessen eingerichtet, dadurch verringert sich das Einzugsgebiet für Gießen. Trotzdem weist die Statistik noch über 9 500 Kontakte im Jahr auf, das bedeutet eine Verdoppelung seit 1989. Achtzehn MitarbeiterInnen erbringen rund 1 130 Stunden ehrenamtliche Telefonberatung.
2004
Die ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater werden weiterhin speziell ausgebildet, von einem Psychologen in der praxisbegleitenden Supervision betreut und durch regelmäßige Fortbildung geschult. Wir feiern 25 Jahre Kinder- und Jugendtelefon Gießen.
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